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<pre>Selbst Klubboss Martin Kind sieht der Felle der 96er nun mehr und mehr davonschwimmen.  <p> Auch nach der Halbzeitpause hielten die Hoffenheimer den Druck hoch, agierten in der Defensive jedoch teilweise unachtsam und ließen sich zu oft auskontern. So fand auch der Zweitligameister immer wieder Großchancen vor.  <p>  Unter normalen Umständen dürfte deshalb wohl eine neuerliche Punkteteilung dem derzeitigen Leistungsstand beider Teams am besten entsprechen — dabei könnte sich der samstägliche Kick auch bezüglich des hoffentlich hohen Unterhaltungswertes durchaus am vorjährigen 2:2 orientieren. <p> Schließlich ließ sich in den vergangenen Monaten nicht übersehen, dass auch der zunehmend ratlos Kramny die eigene Abwehr nicht dicht bekommt; so kamen die Schwaben in den jüngsten acht Partien lediglich in zwei Fällen mit weniger als zwei Gegentreffern davon. <p>  für den Traditionsklub aus Gelsenkirchen war die Leerfahrt an die Spree allerdings nicht nur aufgrund der unmittelbaren tabellarischen Konsequenzen bitter; obendrein wurde mit der Niederlage auch der Glaube an das Vorhandensein eines starken Laufs zerstört.  </pre>


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<pre>Es steht daher nicht zu erwarten, dass sich ein tatsächlich einseitiges Spiel entwickeln wird.  <p> Gegen die Bayern fehlte der Isländer, der aufgrund eines Sehnenrisses lange ausfiel, noch — da es plötzlich woanders zwickte. Baum: „Wenn man lange ausfällt und dann die Belastung hochfährt, ist es so, dass es an einer anderen Stelle schmerzt. Nichts Gravierendes.“  <p>  Werder-Coach Alexander Nouri schwärmt von seiner sportlichen Lebensversicherung: „Man darf nicht nur auf seine Tore schauen, sondern muss auch sehen, wieviel er nach hinten arbeitet. Er ist als Teamplayer enorm wichtig.“ Das soll er auch am Samstag gegen Darmstadt zeigen. <p> Die Situation bei seinem Ex-Klub entspricht derweil eher Gegenteiligem. Nichtsdestotrotz gehen die Knappen in den Augen der Wettanbieter als Favorit ins bevorstehende Sonntagsspiel. <p>  Am Sonntag wird sich nun zeigen, ob das zu Saisonbeginn so verunsicherte Ensemble inzwischen gefestigt genug ist, um den unlängst erlittenen Rückstand anstandslos zu schlucken. Nicht selten fallen vermeintliche Höhenflieger ja schon nach dem ersten Rückschlag wieder in alte Muster zurück.  </pre> 


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<pre> Zwar ergatterte die Ismael-Elf bekanntlich einen Punkt, dies aber größtenteils nur aufgrund eines herausragenden Diego Benaglios, der nicht nur einen Foulelfmeter entschärfte, sondern obendrein noch einige weitere Großchancen vereiteln konnte.  <p> Dabei können die Leverkusener auswärts noch immer auf einen bestens funktionierenden Lauf verweisen: Die letzten sechs Reisen durch die Republik hatten den Gästen grundsolide drei Siege und drei Unentschieden beschert.  <p>  Von Hannover 96 wird das große Bangen nach unserer Prognose darüber hinaus sogar noch in den Relegationsspielen fortgesetzt — da wir ernsthafte Zweifel an einem erfolgreichen Neustart unter Michael Frontzeck hegen, kommt das Team mutmaßlich noch nicht einmal ganz an das überschaubare Niveau des Vorjahres heran. <p>  Am vergangenen Wochenende büßten Schalke und Leverkusen abermals an Boden auf die internationalen Startplätze ein. für den Verlierer des Duells am Advent droht sich die aktuelle Lücke nun bereits zu einem gewaltigen Krater auszuwachsen. <p>  Derzeit wird nun aber nicht nur von den Münchenern mit der fußballerischen Gegenwart gehadert; auch von den einstigen Verfolgern wird die selbst aufgelegte Messlatte teils deutlich verfehlt.  </pre>


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<pre> Entsprechend dürfte nun sogar schon ein weiterer halbgarer Auftritt genügen, um die von den Gästen geltend gemachten Machtansprüche abzuschmettern: Wir gehen fest davon aus, dass sich die TSG auch am Mittwochabend als fußballerische Speerspitze von Baden-Württemberg erweist.  <p> Die eigentliche Grundlage für eine weitere Zementierung der Verhältnisse haben die Bayern jedoch einmal mehr mit ihrer Transferpolitik gelegt: So konnten insbesondere mit der Verpflichtung von Mats Hummels gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.   <p> Zwar hatten sich entsprechende Hoffnungen bereits nach der vorjährigen Verpflichtung von Andre Breitenreiter schnell als haltlos herausgestellt; irgendwann muss es aber auch den Knappen ganz einfach mal gelingen, bei der Wahl des Führungspersonals an den Nieten vorbeizugreifen. <p>  Ein erster Schritt wäre ein Sieg in Stuttgart, doch die Wettanbieter sehen den ebenfalls kriselnden Gastgeber in der Rolle des leichten Favoriten.  <p> So kommt es, dass sich die Wölfe vor dem Gastspiel bei Verfolger Darmstadt 98 nur noch auf dem 1Tabellen-Rang einfinden und gegen die Lilien bereits gehörig unter Zugzwang stehen.  </pre>


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<pre> Quoten Stand vom 14.12.2018, 09:18 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p> Zumindest zeigte in der Englischen Woche aber die Formkurve wieder nach oben. Beinahe wäre zu Hause gegen den ungeschlagenen Aufsteiger Hannover 96 sogar der erste Saisondreier herausgesprungen.  <p>  Überhaupt hat sich die Offensiv-Situation unter den Fittichen von Nagelsmann stark zum Positiven gewendet. In den vergangenen vier Spielen erzielten die Kraichgauer nicht weniger als sieben Tore und damit schon jetzt mehr als in den zehn Partien unter Ex-Coach Huub Stevens. <p>  Grund: Die unlängst noch dem Untergang geweihten Schanzer haben während der Englischen Woche – wie angekündigt – das Unmögliche möglich gemacht und erstmals in ihrer Historie drei Bundesligapartien in Folge gewonnen.  <p> Umso schwieriger wird es wohl gegen die Wölfe ein Tor zu erzielen. Bereits Bayer Leverkusen tat sich am vorigen Wochenende, obwohl sie tonangebend waren, schwer, ging erst durch einen Elfmeter in Führung und konnte diese später durch Kombinationsspiel auf engsten Raum ausbauen.  </pre>


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